Biografie

Ich bin im Jahre 1982 in der Stadt Samarkand geboren und aufgewachsen. Nach dem Schulabschluss im Jahre 1999 studierte ich an der Universität in Samarkand Betriebswirtschaftslehre. Während des Studiums arbeitete ich als Reporter und Schriftsetzer in verschiedenen Redaktionen. Aber das Interesse an Fremdsprachen und meine künstlerischen Ambitionen regten sich schon damals. «Schuld» daran war auch mein Vater, Nurullo Ostanov, ein bekannter Schriftsteller und Poet in Usbekistan. So bin ich in einer schreibenden Umgebung aufgewachsen. Während eines Deutschland-Aufenthalts mit Au-pair-Tätigkeit verliebte ich mich in die deutsche Sprache. Seitdem ist mein Leben und Beruf mit dieser Sprache eng verbunden.
2008 kehrte ich in meine Heimat nach Samarkand zurück und erweiterte bei «Uzbektourism National Research and Training Center» meine Kenntnisse im Bereich «Tourismus». Seit 2009 bin ich als Reiseleiter und Reiseveranstalter in Usbekistan sowie Zentralasien tätig und habe eigene Reiseagentur. Sie heißt DOCA TOURS – Discover Oriental Central Asia. www.doca-tours.com.
Ich bin ein großer Verehrerer der Kunst und der Literatur. Während meiner Freizeit fahre ich gerne in die Wüste oder Richtung Berge, wo ich tagelang still die Zeit genieße und male.
Ich unternehme seit 2015 fast jedes Jahr Lesereisen mit meinen Büchern in Deutschland und  halte Vorträge über Seidenstraße, Usbekistan – Sitten Gebräuche mit interessanten Bildern.
Ich betreue Kurzfilmprojekte über Menschen und deren Alltag und Traditionen in Usbekistan. Außerdem habe ich mich schon an einem ARTE-Film mit dem Titel Tausendundeine Tradition Usbekistans” beteiligt.
Darüber hinaus beteilige ich mich aktiv an Übersetzungsprojekten des Goethe Instituts in Taschkent, beschäftige mich mit der Übersetzung von Belletristik.
Mir liegt die usbekische, klassische und gegenwärtige Literatur wie die deutschsprachige sehr am Herzen. Die deutschsprachige Literatur hat mich gelehrt, dass beide Völker, die über eine offene Weltanschauung und klare sittliche Vorstellungen verfügen, in Geisteshaltung, Kultur und Literatur sehr viele Ähnlichkeiten aufweisen. Ich möchte durch meine Übersetzungen und schriftstellerischen Arbeiten erreichen, dass die beiden Literaturen einander begegnen und wertschätzen. Ich leite viele interessanten Buchprojekte gleichzeitig.
Im Moment lebe ich mit meiner Familie in Samarkand und arbeite in meinem Büro und begleite deutschsprachige Gäste in meiner Heimat.

Kurzes Curriculum vitae:

  • 1982, am 26. Dezember wurde ich in Samarkand geboren.
  • 1989-1999 Mittelschule Nr. 36. Samarkand.
  • 1999-2003 Studium in Samarkand an der Universität, Betriebswirtschaftslehre.
  • 2001-2005 Berichterstatter und Umbrecher bei Redaktionen der Zeitungen «Samarkand», «Das Leben von Payariq» und «Fußball und Baseball». Samarkand.
  • 2005-2006 Au pair in Deutschland.
  • 2005-2006 Sprachkurse in Hamburg, Deutschland.
  • 2006-2007 Studium an der Universität Lübeck, Informatik. Deutschland
  • 2007-2008 Businesskurs am London Westminster College: Business Administration and Management. London, Großbritanien.
  • Seit 2009 Teilnahme an Seminaren und Qualifikationserhöhungskursen der Uzbektourism National Research and Training Center. Taschkent. Usbekistan.
  • Seit 2009 Freier Reiseleiter. Usbekistan. Zentralasien.
  • Seit 2011 Freier Übersetzer.
  • Seit 2012 Teilnahme an Projekten des Goethe Institut Taschkent im Rahmen des OEZA – Regionalprojektes «Schriftzüge: Übersetzer in Bewegung». Taschkent.
  • 2014 eine große Lesereise/Usbekische Literatur- und Kulturabende in 12 Städten Deutschlands.
  • 2016 “SCHRIFTZÜGE“-Aufenthaltsstipendien im Übersetzerhaus Looren, Schweiz.
  • 2016 eine große Lesereise /Usbekische Literatur- und Kulturabende in 25 Städten Deutschlands.
  • 2017 Teilnahme an einem Internationales Treffen der Übersetzer deutscher Literatur. Gemeinsames Projekt des LCB, der Robert Bosch Stiftung und des Goethe Instituts. Berlin. Deutschland.
  • 2015-2017 Magisterstudium im Institut für Service und Wirtschaft in Samarkand.

Ein Werk aus dem Original in guter Qualität in eine andere Sprache zu übersetzen, fordert ausgezeichnete Beherrschung der Sprache, Begabung, viel Wissen und Verantwortlichkeit. Um es gut zu lektorieren, die Ereignisse in dem Buch dem Leser original zu übertragen und fesselnd zu machen, muss man sehr viel daran arbeiten. Um bei einer Übersetzung das entsprechende Ziel zu erreichen, muss der Übersetzer wie der Lektor die gleiche, anspruchsvolle Arbeit am Text leisten, ihn mehrmals lektorieren und viele Stunden dafür aufwenden.
Bei meinen Übersetzungsprojekten helfen mir viele liebe Menschen, die ich persönlich kenne. Die respektable Leistung dieser Leute ist unersetzlich. Ich möchte betonen, dass diese Leute durch ihren uneigennützigen Einsatz für die Verbreitung der usbekischen Literatur einen wertvollen Beitrag leisten.
Es ist für mich überaus wichtig, dass der Kunstkreis um mich, meine Freunde und Verehrer der Literatur, meine Übersetzerprojekte unterstützen. Die respektvolle Leistung dieser Leute ist hoch zu achten und unersetzbar. Dank meiner Lektoren, Gutachter und Korrektoren, die mich beflügeln und unterstützen, übersetze ich die Werke der berühmten usbekischen Schriftsteller. Durch ihren uneigennützigen Einsatz für die Verbreitung der usbekischen Literatur leisten sie einen wertvollen Beitrag.

Meine Lektoren und Korrektoren:

 Inga WISSGOTT

INGA WISS

geb. 1942 und aufgewachsen in Wien, Medizinstudium und Promotion 1966 zum Dr. med. in Wien. Fachärztin für Chirurgie im Krankenhaus. Eine Tochter und zwei Söhne, acht Enkelkinder. Seit 2002 in Pension. Schreibt seit 1990 heitere und satirische Lyrik, erst in allerletzter Zeit auch Prosa. Nach der Pensionierung Einsatz mit Ärzte ohne Grenzen als Chirurgin in Liberia Juli, August 2006 und Februar, März 2007. In Somalia November, Dezember 2007. Im Tschad November, Dezember 2008. In der zentralafr. Republik Juli und August 2009. Einsatz in Haiti nach der Erdbebenkatastrophe 2010 und in Kenia in einem somalischen Flüchtlingslager Juli, August 2010.

Veröffentlichungen: Medizinisches und Menschliches 1992, med. pharm. Verlags-Ges.m.b.H., Medizinisches, Menschliches und Musikalisches 1994, med. pharm. Verlags-Ges.m.b.H., Der Arzt aus Leidenschaft 1997, Edition Quintet. Medizinisches und Menschliches kunterbunt karikiert 2003, Verlag Pachernegg. Die Wienerwaldmusikanten 1998, Unda Verlag, Der kleine Prinz 1998, Unda Verlag. Publikation in „Schreibfluss“,  hrsg. von Barbara Neuwirth, Promedia Verlag 2000. Veröffentlichung Anthalogien im PODIUM, (zum Thema Absicht 2005), (Spiele 2006), (Antworten 2008). „Ärztin ohne Grenzen“ 2009- Moldenverlag. „Chirurgin als Ärztin ohne Grenzen“ 2011 – Vabeneverlag.


Rainer GLAS

RAINER G

1941 in München geboren und aufgewachsen, Studium (Germanistik, Volkskunde, Sport) an der LMU in München, Staatsexamen; verheiratet seit 1969, zwei Söhne (40 und 42 Jahre alt). Gymnasiallehrer für Deutsch und Sport 1969/2005); nebenamtlich Dozent für Sportdidaktik an der Kath. Stiftungsfachhoch­schule München (1976/94); Seminarlehrer für Pädagogik, Zentraler Fachberater Pädagogik für die Seminarausbildung in Bayern. Referent am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (1999/2005). Nach der Pensionierung (2005) Veröffentlichung: «Pädagogik am Gymnasium» (2007); Rezensent literarischer Neuerscheinungen in «lesenswert.de» (seit 2005), Lektortätigkeit für einen Pädagogikverlag in Augsburg 2009/10 und seit 2014 für einen Kunstverlag in München.


Gerhard BIRKL

GERHARD BIRKL S1957 in München geboren und aufgewachsen; Studium Elektrotechnik; Tätigkeit bei Apple Computer München; 1991 Gründung der IT-Unternehmensberatung Gerhard Birkl; erste Reise 9/2011 nach Usbekistan, hat seit diesem Zeitpunkt seine Liebe zur Kultur und den Menschen in Usbekistan, UNESCO-Weltkulturerbe entdeckt; engagierter Referent für Usbekistan; Herausgeber der Publikation Usbekistan News und Reise-Impressionen: Buchara, Charvark, Chiwa, Samarkand, Taschkent, Tantana Collection – Sinnlicher Zauber mit einem Mythos von 1001 Nacht; Initiator der Usbekistan Galerie (2013); Herausgeber Deutsch/Usbekischer Wandkalender; Veranstalter des 1. Usbekischen Nawruz Kulturfestivals in München (2014). Durchführung von regelmäßigen Vorträgen und Veranstaltungen z.B. Usbekischer Literaturabend; Usbekistan – 2015 – Jahr der „Achtung und Sorge um ältere Menschen“. Kooperation mit Deutsch/Usbekischen Organisationen u.a. Usbekische Deutsche Freundschaftsgesellschaft UDG, Tashkent.


Heidi BIRKLE und Beate BIRKLE-CAPPEL

OLYMPUS DIGITAL CAMERAZwei Schwestern, die ihre Vorliebe für Literatur, Reisen und  den Umgang mit Menschen jeglicher Art gerne in die Arbeit mit Oybeks Büchern einfließen ließen. Leider musste die fruchtbare Kooperation wegen Krankheit beendet werden.
Heidi Birkle (*1944) war 40 Jahre Lehrerin  an einer Haupt- und Werkrealschule  und engagierte sich nach ihrer Pensionierung in der Öffentlichen Bücherei  ihres Heimatortes Trochtelfingen.
Beate Birkle-Cappel (*1946 – 2016) arbeitete als Sekretärin, u.a. auch in einem Verlag und schrieb sporadisch Artikel für die Feuilletonseiten einer Tageszeitung.